7. Tag: Lietzow – Glowe – Breege – Wieck

7. Tag:   Lietzow – Glowe – Breege – Wieck

volle Distanz: 31.23 km
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Zeit, mal wieder die Basis zu wechseln. Heute steht die zweite Überführungsetappe an. Manschetten habe ich so ein bißchen vor den ersten Kilometern. Die sind recht hügelig mit teilweise giftigen Anstiegen. Zumindest sind sie für mich Gift. Bis der Radweg dann endlich links Richtung Bodden und flacheres Gelände abbiegt. Jetzt geht es schnurgerade immer den Boden an der rechten Seite nach Norden. Am Spyckerschen See verlasse ich den Jasmund und erreiche Glowe.

sozusagen "gestiefelt und gespornt"

sozusagen „gestiefelt und gespornt“

 

Blick in die feuchte Lubitzer Heide

Blick in die feuchte Lubitzer Heide

 

Laufenten

Laufenten

 

Vorbildliche Beschilderung

Vorbildliche Beschilderung / Gott sei Dank bin ich nur mit dem Drahtesel unterwegs, sonst wäre hier Endstation.

War bei der Abfahrt das Wetter noch einigermassen freundlich, hat sich dies jetzt total gewandelt. In Glowe gönne ich mir erst ein mal einen ‚coffee to go‘. Auf dem Strandweg bläst der Sturm so stark, dass ich gar nicht weiss, was ich mit meinem Fahrrad anstellen soll. Nur auf dem Ständer – hält nicht. An ein Wegweiser angelehnt – hält nicht. Also mit einem kleinen Gurt am Wegweiser festmachen. Und da ist sie wieder: Die (dringend benötigte) dritte Hand. In der einen Hand den Kaffee (abstellen unmöglich), mit der zweiten Hand den Gurt rauszuppeln und dabei immer schön das Fahrrad festhalten.

 

etwas ungemütliches Wetter

etwas ungemütliches Wetter

Nach dieser zugegebenermaßen ungemütlichen Pause, geht es, jetzt in Regenklamotten weiter. Auf der Schaabe. Der Fahrradweg ist gut ausgebaut. Nicht direkt an der Straße, sondern meist in einigem Abstand durch den Küstenwald. Bei Breege biege ich dann links ab Richtung Wiek. Quer durch Wittow, vom Breeger Bodden zum Wieker Bodden. Flaches Land. Raps links und Raps rechts. Heute gebeutelt durch Wind und Regen. Der andere Gebeutelte (Ich) erreicht schließlich Wieck. Das Hotel hat noch Mittagspause. Also verbringe ich die Wartezeit in einem netten Cafe am Wieker Hafen.

 

Der Hafen von Wieck

Der Hafen von Wieck

 

Blick zum Dornbusch auf Hiddensee

Blick zum Dornbusch auf Hiddensee

 

Der neueste Schrei - Schwimmende Häuser

Der neueste Schrei – Schwimmende Häuser

 

Im Hotelrestaurant gab es dann ein gutes Jägerschnitzel mit Bratkartoffeln und den passenden Schlaftrunk dazu: Das Dunkle ist wieder von Störtebecker. Mmmh…lecker.

Gute Nacht.

 6. Tag:          Rügen – eine Rundreise in drei Akten          8. Tag

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